Renate Brömme

Aquarelle und Pastelle

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kleinen Galerie
des Halleschen Kunstvereins, Große Klausstraße 18,
am Freitag, dem 2. Oktober 2015, um 17 Uhr
sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

2. Oktober bis 20. Dezember 2015
Geöffnet Donnerstag und Freitag15 bis 17 Uhr


Brömme

Harzlandschaft 1988, Aquarell
26 x 27 cm


Sonderöffnungszeiten bei Anwesenheit der Künstlerin:
Sonnabend, 10. Oktober 2015, 11 bis 14 Uhr
Sonnabend, 17. Oktober 2015, 11 bis 14 Uhr
Sonnabend, 7. November 2015, 11 bis 14 Uhr
Donnerstag, 28. November 2015, 18 bis 20 Uhr (Lange Nacht der Galerien)


Biografie

1936 geboren in Halle (Saale)
1950–1960 Lehre und Tätigkeit als Großhandelskaufmann
1960 Abitur
1960–1966 Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein, Fachrichtung
Grafik bei Walter Funkat
seit 1966 freischaffend tätig als Malerin und Grafikerin
1979–2001 Leiterin des fachpraktischen Studienjahres an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
1980 Kunstpreis der Stadt Halle
zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen
Mitglied des Halleschen Kunstvereins e.V.



Renate Brömme gehört zu den sensiblen und kontinuierlich arbeitenden Künstlerinnen, die sich mit ihrer Kunst nie in den Vordergrund gedrängt haben, so wie sie auch in ihrem Wesen Freundlichkeit und Ruhe ausstrahlt und sich in ihrem Leben oft für ihre Kollegen eingesetzt hat.
So ist in aller Stille über Jahrzehnte ein großartiges sehr stimmiges und feinnerviges Werk entstanden, das besonders für die enge Verbindung der Künstlerin zur Landschaft steht. Bei ihren Reisen hat sie ständig gezeichnet, so gibt es eine große Zahl von Skizzenbüchern. Aus diesem „Fundus“ sind dann im Atelier wiederum vielfach größerformatige und die Stimmung und Atmosphäre der von ihr erlebten Landschaften – von Mittelasien bis Schottland, aber immer wieder auch den Saalkreis – spiegelnde Aquarelle und Pastelle entstanden.
Beim Betrachten der Arbeiten spürt man, dass Renate Brömme eine sehr enge Beziehung zur Musik haben muss.
Zwar gibt es auch ein großes Konvolut an Zeichnungen – zum Teil in beträchtlichem Format, aber gerade das Aquarell und das Pastell mit den bei diesen Techniken bestehenden Möglichkeiten der in sich abgestuften feinen farbigen Gestaltung liegen ihr wohl besonders nahe.
Nur zur Vervollständigung sei erwähnt, dass daneben anspruchsvolle und spielerisch mit den Materialien umgehende fantasievolle Collagen entstanden sind und dass sie sich auch mit Erfolg mit dem Glasfenster befasst hat (siehe z. B. die Reformatoren-Fenster in der Schlosskirche zu Wittenberg).

Hans-Georg Sehrt

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96