KARL-RAINER KUPPE
1946-2010
Ölpastelle, Druckgrafik, Fotografie

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins
in der Kleinen Galerie Große Klausstraße 18

17. April bis 28. Juni 2015
geöffnet Do./Fr. 15-17 Uhr


K.-R. Kuppe
Foto: Jürgen Domes


Karl-Rainer Kuppe

 

Mit der neuen Ausstellung in seiner Kleinen Galerie in der Großen Klausstraße 18 erinnert der Hallesche Kunstverein an sein ehemaliges Mitglied Karl-Rainer Kuppe (1946-2010), der wohl vielen kunstinteressierten Hallensern besonders durch seine Stadt-Radierungen bekannt geworden ist. Hier hat er fast dokumentarisch bereits in den 80er Jahren den desolaten Zustand verschiedener Gebäude der Stadt Halle zunächst fotografiert und dann diese Fotografien in Grafiken umgesetzt. Aber genauso hatte es ihm die markante das Stadtbild beherrschende Architektur in ihrer Monumentalität und Einmaligkeit angetan. In der 2. Hälfte der 90er Jahre kam dann als neues Thema der weibliche Akt dazu, den er ebenfalls in die Sinnlichkeit und Schönheit betonenden Fotografien und danach entstehenden Druckgrafiken festgehalten hat. Als drittes Thema hat er sich dann mit dem Ölpastell die verschiedenen ihm nahe stehenden Landschaften erschlossen. Alle drei Themenfelder sind in der Ausstellung in Druckgrafik, Fotografie und dem zuletzt genannten Ölpastell vertreten. So zeigt die Schau ein recht  komplexes Bild des promovierten Chemikers, der sich 1979 ganz der bildenden Kunst zugewandt hatte und bis zu seinem frühen Tod 2010 als freiberuflicher Künstler tätig war.

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kleinen Galerie des Halleschen Kunstvereins in der Großen Klausstraße 18 am Freitag, dem 17. April 2015, um 17 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
(Eintritt frei!)