Rossen Andreev
Halle (Saale)

 

Malerei und Kleinplastik

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle

04. Dezember 2016 bis 29. Januar 2017
geöffnet zu den Vorstellungen

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 04.Dezember 2016, 18 Uhr


Rossen Andreev

Sumpf 3. 2012. Pastell. 32 x 47 cm

 

Biografie

1956 geboren in Gabrowo (Bulgarien)
1971–1975 Kunstgymnasium Sofia (Bulgarien)
1979–1985 Studium an der Burg Giebichenstein Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Fachbereich Malerei/Grafik bei Prof. Frank Ruddigkeit
1985 Diplom als Maler und Grafiker
1985–1988 Assistent an der Burg Giebichenstein im Fach Malerei/Grafik
1988–1994 tätig als freischaffender Künstler
seit 1994 Leiter der grafischen Werkstatt der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Mitglied im Halleschen Kunstverein e. V.


Rossen Andreev ist in seiner eigenen künstlerischen Arbeit keineswegs festgelegt.
Obwohl in Ausbildung und heutiger beruflicher Tätigkeit eng mit dem Zeichnen und der Druckgrafik verbunden, hat sich seine Vorliebe besonders auf die Malerei und die Medaillenkunst in enger Verbindung mit der Kleinplastik erweitert.
Dem ist auch diese Ausstellung anlässlich seines 60. Geburtstages gewidmet.
In der Malerei dominieren thematisch Natur und Landschaft, wobei er es versteht, Atmosphäre und Ausdruck durch den oft flächigen und fein differenzierten Einsatz von in sich stimmiger Farbigkeit unter Hervorhebung von Strukturen zu erreichen. Detaillierte Gegenständlichkeit ist ihm dabei mitunter zugunsten einer überzeugenden Gesamtstimmung zurecht unwichtig.
Seine Kleinplastiken sind oft verbunden mit mythologischen Figuren wie z. B. Ikarus und Dädalus, aber genauso gibt es sinnliche weibliche und männliche Akte. Dazu ist eine Fülle von Tieren entstanden. Das reicht vom wunderbaren Raben bis angriffsbereiten aggressiven „Großen Stier“.
Dass Rossen Andreev mit Humor und Lust gestaltet, kann man auch an solchen Arbeiten wie „Torso mit Hut“ oder dem „Tanzenden Satyr“ erkennen. Übrigens sind das Eigenschaften, die sich neben den ernsthaften Medaillen auch in so manchem Porträt und besonders wohl auch in seinen kleinen plastischen Collagen und der großen Metamorphosen-Serie spiegeln. Hier spürt man das gekonnte Spielen mit Form und Material. Fast alles sind Bronzen, die er auch selbst gießt.
Dass er inzwischen fast 100 Medaillen – davon allein 13 im Jahr 2016 – geschaffen hat, steht für seine Freude an diesem Metier.

Dr. Hans-Georg Sehrt

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96

Rossen Andreev