Theo Dietzel
(1926-2014)

Malerei, Pastelle,
Zeichnungen, Druckgrafik

Ausstellung in der Kleinen Galerie des Halleschen Kunstvereins

15. Juli bis 16. September 2016
geöffnet Donnerstag und Freitag 15 bis 17 Uhr
(Eintritt frei)

Ausstellungseröffnung
am Freitag, dem 15. Julil 2016
um 17 Uhr 


Theo Dietzel

"Der Mann von La Mancha", Theater, O.J. Spezialzeichnung, Aquarell, 36 x 51cm

 

Biografie

1926 geboren in Weißenfels
1942-1944 Lehre als Technischer Zeichner
1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft
1947-1951 Studium an der Kunstschule Burg Giebichenstein Halle, Fachrichtung Malerei/Grafik bei Prof. Carl Crodel, Prof. Erwin Hahs, Prof. Herbert Post und Herbert Stockmann sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Elisabeth Voigt
seit 1952 freischaffend tätig als Maler, Grafiker und Illustrator in Halle (Saale)
2014 in Halle gestorben


Die Sommerausstellung des Halleschen Kunstvereins in seiner Kleinen Galerie in der Großen Klausstraße 18 ist dem Maler und Grafiker Theo Dietzel (1926-2014) gewidmet.
Vielen Hallensern dürfte er besonders mit seinen oft kleinerformatigen Radierungen zur Architektur der Stadt und zur näheren Umgebung und auch mit seinen Arbeiten für die Tageszeitung in Erinnerung sein. Doch in der gegenwärtigen aus dem Nachlass mit Unterstützung der Witwe, der Malerin und Grafikerin Elsa Dietzel, zusammengestellten Ausstellung gibt es darüber hinaus weit mehr zu entdecken: eine größere Folge lebendiger Radierungen zu Goethes “Italienischer Reise“, größerformatige sehr expressive Zeichnungen, Aquarelle und Tuscharbeiten – passend zum 400. Todestag von Cervantes - zu „Don Quichotte“ und „Der Mann von La Mancha“, aber auch zu „Riachrd III.“ vom ebenfalls vor 400 Jahren gestorbenen Shakespeare.
Neben dem Einsatz des sparsamen zeichnerischen Strichs und der Farbe besitzt Theo Dietzel die Fähigkeit zu karikaturhafter Darstellung und humorvoller Betrachtung. Daneben sind stimmungsvolle Landschaftspastelle und außerdem noch großformatige Malerei wie Bilder vom Süßen See, vom halleschen Dom, aber auch von einer gemütlichen um einen Tisch sitzenden Menschengruppe in einer Teestube in Chiwa zu sehen.
Die Schau zeigt einen wesentlichen Ausschnitt aus einem hier in Halle entstandenen künstlerischen Lebenswerk, an dem man seine Freude hat und das es verdient,  in Erinnerung zu bleiben. (Einige der ausgestellten Arbeiten sind verkäuflich.)

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96