Heidi Wagner-Kerkhof
Halle (Saale)

 

Medaillen und Plastik

Ausstellung des Halleschen Kunstverein e. V.
im Stadtarchiv Halle

11. Oktober bis 10. November 2016
geöffnet Mo 10–15 Uhr
Di, Mi, Do 10–18 Uhr
(Freitag auf Anfrage)

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 11. Oktober 2016, 18 Uhr 


Kerkhof

Balance. 1994. Bronze. Durchmesser 8,8 cm
(aus der Edition Balance „Berliner Medailleure“). Foto: Jürgen Domes, Halle

 

Biografie

1945 in Spremberg (Niederlausitz) geboren
1963 Abitur
1965 Arbeit in den Metallwerkstätten der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein
u. a. bei Prof. Irmtraud Ohme
1965-1971Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein
(heute: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Fach Design u. a. bei den Professoren Paul Jung,
Sigfried Baumberger und Lothar Zitzmann, Grafik bei Meinolf Splett
1971 Diplom als Designerin
1972-1975 freiberuflich tätig als Produkt-Designerin in Halle (Saale)
1975 Hinwendung zum plastischen Arbeiten
1975-1978 Studium an der Burg Giebichenstein, Fach Bildhauerei bei Prof. Gerhard Lichtenfeld
seit 1978 freiberuflich tätig als Bildhauerin zunächst in Halle, von
1991-1999 in Hohen Neuendorf (bei Berlin),
seit 2000 wieder in Halle lebend und arbeitend

Mitglied im Halleschen Kunstverein e. V., der Gruppe „Berliner Medailleure“, der DGMK und FIDEM,
des BBK Sachsen-Anhalt
Arbeiten im öffentlichen Raum sowie zahlreiche Werke in öffentlichem Besitz und in Privatbesitz
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland


Von der bekannten Bildhauerin Heidi Wagner-Kerkhof zeigt der Hallesche Kunstverein in einer Ausstellung mit Unterstützung des Stadtarchivs Halle in dessen  Räumen in der Rathausstraße 1 eine größere Auswahl der von ihr bisher entstandenen etwa neunzig  beeindruckenden Medaillen.
Diesen den verschiedenen Themen gewidmeten zumeist in Bronze gefertigten fantasievollen kleinen plastischen Objekten ist erstmalig eine Reihe von bildhauerischen Werken sowie Grafiken – vielfach aus Privatbesitz – zur Seite gestellt.
Damit wird die qualitätvolle Breite der künstlerischen Tätigkeit dieser halleschen Bildhauerin deutlich, die zunächst ein Designstudium an der Burg Giebichenstein absolviert hat, ehe sie dann ein ergänzendes Studium im Fach Bildhauerei bei Professor Gerhard Lichtenfeld durchgeführt hat.
Neben größerformatigen Bildwerken im öffentlichen Raum – u.a. in Berlin – befinden sich zahlreiche Arbeiten von ihr in Museen im In- und Ausland einschließlich der Moritzburg in Halle. –
Zur  Eröffnung der Ausstellung des Halleschen Kunstvereins durch die Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle Dr. Judith Marquardt am Dienstag, dem 11. Oktober 2016, um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen (Eintritt frei).

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96