Mirko Schallenberg
VON DINGEN

Malerei

Ausstellung in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle

30. April bis 3. Juli 2016
geöffnet zu den Vorstellungen

Ausstellungseröffnung
am Sonnabend, dem 30. April 2016
um 17 Uhr 


Schallenberg

Bund. 2015. 115 x 115 cm. Öl auf Leinwand

 

1967 geboren in Northeim
1989 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
1995 Gründung der Malergruppe Konvention
1997 Diplom Freie Kunst
1998 Meisterschüler bei Prof. Hermann Albert, Stipendium, Künstlerhaus Meinersen
2000 –2002 Gründung der Galerie Konvention – Forum für Malerei, Berlin
2002–2005 Gründung des Kunstvereins Blauer Salon e. V. Berlin
Mirko Schallenberg lebt und arbeitet in Berlin

Teilnahme an Kunstmessen in Karlsruhe und Berlin

Öffentliche Ankäufe u. a. – Investitionsbank Berlin, Nord LB Hannover, Nord LB Braunschweig

Zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland seit 2000


Die Bildwelt Mirko Schallenbergs ist geprägt von den uns umgebenden Dingen, die er in Einzelbildern und in genau arrangierten Kombinationen malerisch erfasst. Mitunter gefährdete Balance auf sicher wirkendem Fundament, auch ohne Menschenbild an die menschliche Existenz erinnernd… Dabei ist ihm der Raum nur bedingt wichtig, das Umfeld weitgehend nicht. Die Konzentration auf den Gegenstand bzw. die Gegenstände und ihr Verhältnis zueinander wird zum alleinigen Thema, und auch der Blick darauf durch nichts abgelenkt. Der Betrachter der Bilder entdeckt erstaunt Dinge, die er ansonsten oft übersieht, entdeckt ihre Formen, ihre Farben und grübelt vielleicht auch den Verbindungen der Gegenstände nach, die Mirko Schallenberg in Beziehung zueinander dargestellt hat, ohne dass es Beziehungen wären, die gemeinhin zu bestehen scheinen.
Sophie A. Gerlach: „Durch die Darstellung der überhöhten Alltagsgegenstände in einem anderen Kontext wird den stillen Dingen eine Seele eingehaucht, sie beginnen miteinander zu flüstern und hinterfragen die Malerei.“ Vielleicht ist es das, was der Kunst Mirko Schallenbergs bei aller offensichtlichen Klarheit im ersten Moment des Betrachtens etwas Geheimnisvolles und wohl auch etwas Mystisches verleiht.
H.-G. S.

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96