Karl-Heinrich Bock
Halle (Saale)

 

Schrift und Druckgrafik

Ausstellung in der Kleinen Galerie des Halleschen Kunstvereins
Große Klausstraße 18

03. Januar 2017 bis 24. März 2017
geöffnet Donnerstag und Freitag
15–17 Uhr
(Eintritt frei)


Ausstellungseröffnung am Freitag, 13. Januar 2017, 17 Uhr


Rossen Andreev

 

Biografie

1937 geboren in Oschersleben/Bode
ab 1957 Lehre als Gebrauchswerber
1960 bis 1963 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg, Fachrichtung Gebrauchsgrafik
1964 Gebrauchsgrafiker in der DEWAG Werbung in Halle
seit 1970 freiberufliche Tätigkeit in Halle
1993 Anerkennung Diplom Grafikdesigner
ab 1997 bis 2011 Lehrtätigkeit an der BBI-Akademie für berufliche Bildung gGmbH für Schrift- und Druckgrafik

Personalausstellung
Galerie Marktschlösschen in Halle 1977
Ausstellungsbeteiligungen
seit 1970 an vielen regionalen Plakat-ausstellungen in Halle, Cottbus, Erfurt, Berlin, Dresden, Hannover
und an internationalen Plakatausstellungen in Warschau, Lathi, Brno, Genua und Mons
Wettbewerbe
von 1979 bis 1996 zahlreiche regionale Preise, Anerkennungen und Auszeichnungen


Die Gebrauchsgrafik spielt bei allgemeinen Kunstausstellungen sehr zu unrecht eine eher untergeordnete Rolle. Mit Karl-Heinrich Bock wird in der Kleinen Galerie des Halleschen Kunstvereins in gewissem Vorgriff auf seinen 80. Geburtstag im nächsten Jahr ein hallescher Gebrauchsgrafiker vorgestellt, der auf vielfältige Weise das Bild dieses Genres in den vergangenen Jahrzehnten gerade in Halle, aber auch darüber hinaus, mitbestimmt hat. Gezeigt werden eine große Zahl von Plakaten, wovon sicher so manches wie das für den Sachsen-Anhalt-Tag 1996, das hallesche Laternenfest 1998 oder den Weihnachtsmarkt in Halle 2007 noch in Erinnerung sein dürfte und dies und jenes von den für die Galerie Moritzburg entstandenen. Dabei ist ein Kennzeichen der Plakate von Karl-Heinrich Bock, dass er bei aller Konzentration auf die „schriftliche“ Mitteilung vielfach mit farbigen mitunter der Karikatur nahestehenden einfallsreichen Zeichnungen umgeht. So gibt es auch in dieser Ausstellung eine Reihe von originalen druckgrafischen Arbeiten zu sehen, genauso wie großformatige Schriftblätter. Dazu sind einige der von ihm gestalteten Buchumschläge zu sehen.

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96