Volker Stelzmann
Berlin

 

50 Radierungen aus 31 Jahren

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle

04. Februar 2017 bis 23. April 2017
geöffnet zu den Vorstellungen


Ausstellungseröffnung am Sonnabend, 04. Februar 2017, 17Uhr
(Eintritt frei)


Stelzmann

Landschaft mit zwei Akten. 1978. Strichätzung, Aquatinta. 23,6 x 37 cm

Biografie

1940 geboren in Dresden
1948 Übersiedlung nach Leipzig
1957–1963 Lehre als Feinmechaniker und Tätigkeit im Beruf
1963–1968 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Lehrer – Gerhard Kurt Müller, Harry Blume, Hans Mayer-Foreyt
1968–1973 freischaffend tätig in Leipzig
seit 1973 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
1982–1986 Professur dort
1986 Übersiedlung nach Berlin (West)
1987–1988 Gastprofessur an der Städelschule in Frankfurt am Main
1988–2006 Professur an der Hochschule der Künste/Universität der Künste Berlin
seit 2006 freischaffend tätig in Berlin


Volker Stelzmann, Jahrgang 1940, heute in Berlin lebend, gehört vor allem mit seinem malerischen Werk zu den wichtigsten deutschen bildenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Doch daneben ist ein ebenfalls sehr umfangreiches und spannendes grafisches Werk entstanden. Dabei handelt es sich überwiegend um Radierungen. Sein Hauptgegenstand ist dabei der Mensch, dem man in seinen Darstellungen zwar auch im ruhigen Gegenüber z.B. des Porträts, aber oft auch in problematischen Situationen, im gefährlichen Miteinander in „expressiv-realistischer“ Gestaltung begegnet. Dabei wird in vielen seiner Arbeiten ein Bekenntnis zur Kunst der Alten bewusst, sei es in den direkten Hommage-Blättern oder überhaupt im Umgang mit der von ihm mit Bravour beherrschten Technik der Radierung in ihren vielfältigen Varianten. Mit dieser Ausstellung des Halleschen Kunstvereins ist seit Jahrzehnten erstmalig eine komplexe Schau mit Arbeiten von Volker Stelzmann in Halle zu sehen, obwohl er in den 1980er Jahren eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig wahrgenommen hat, bevor er 1986 nach Westberlin übergesiedelt ist.  Es folgte eine Gastprofessur an der Städelschule in Frankfurt am Main, ehe er von 1988 bis zu seiner Emeritierung 2006 als Professor an der Universität der Künste in Berlin wirkte.

Eventuelle Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96