20 Jahre Hallescher Kunstverein e.V. 1990-2010

 
  • als einer der ersten Vereine dieser Art im östlichen Deutschland noch zu DDR-Zeiten auf Initiative einer Gruppe hallescher Künstler und Kunstinteressierteer „wieder“gegründet (bereits seit 1834 hatte es einen Halleschen Kunstverein gegeben), Eintragung in das Vereinsregister am 30.März 1990 beim Amtsgericht Halle-Saalkreis mit der Nr. 2, erste Versammlung in Vorbereitung der Gründung im damaligen Heinrich-und-Thomas-Mann-Haus (Kulturbund) im Februar 1990 mit der Eintragung von über 40 Interessierten an einer Mitgliedschaft
     
  • 1991 Aufnahme in die ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine) als einer der ersten Kunstvereine im östlichen Deutschland
     
  • mit Unterstützung des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Rauen schon bald vertragliche Vereinbarungen für die Absicherung der Ausstellungstätigkeit und technischer Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung der eigenen Ausstellungen mit der Oper Halle und dem Stadtmuseum Halle; als Ausstellungsorte kamen später noch die Galerie Marktschlößchen (bzw. dann Galerie am Domplatz, inzwischen geschlossen) und das Künstlerhaus 188 hinzu 
     
  • heutige Ausstellungsorte: Kunstvereinsgalerie in der Oper Halle, Christian-Wolff-Haus, Stadtmuseum Halle, Künstlerhaus 188 und seit 2010 noch das Kunstforum Halle
     
  • Mitgliedschaft ist seit 1990 stetig gestiegen, jetzt ca. 360 Mitglieder
     
  • vom Halleschen Kunstverein herausgegebene eigene Kataloge 103, der Hallesche Kunstverein fungiert als Verlag mit eigener ISBN-Nummer
     
  • zahlreiche Publikationen in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Gesellschaften sowie dem BBK in Halle und Karlsruhe und der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle
     
  • regelmäßiger Schriftentausch und Informationsaustausch mit zahlreichen kulturellen Institutionen in der Bundesrepublik und darüber hinaus, Einbeziehung und Teilnahme an vielen überregionalen Kunstaktionen
     
  • regelmäßiges Presseecho auf die Ausstellungen und Veranstaltungen des Halleschen Kunstvereins
     
  • Herausgabe mehrerer originalgrafischer Mappen, zum Teil mit Unterstützung der Stadt Halle, aber auch der Wirtschaft und unter Beteiligung der Künstler selbst
     
  • seit 2005 – in Abstimmung und mit Unterstützung der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle jährlich Herausgabe einer eigenen Medaillen-Edition zur Förderung der Tradition der Medaillenkunst an der Hochschule, zur Freude der Mitglieder und Kunstmedaillenliebhaber und zur Übung für die Studierenden im Fach Plastik
     
  • Durchführung von 10 bis 12 Komplex- und Einzelausstellungen im Jahr mit den Schwerpunkten: 1. Kunst der Region Halle, Umland, Sachsen-Anhalt; 2. nationale und internationale zeitgenössische Kunst in Auswahl; 3. Kunst aus Osteuropa und Südostasien 4. Fotografie; zur Förderung der jungen Künstler kontinuierlich alle zwei Jahre eine Ausstellung mit Absolventen der Burg Giebichenstein – in Zusammenarbeit mit der Hochschule
     
  • Durchführung von Austauschausstellungen mit anderen Vereinen und Gesellschaften, dem BBK sowie von Gemeinschaftsausstellungen (auch anderorts in Deutschland und im Ausland)
     
  • seit 2008 Auslobung des „Halleschen Kunstpreises“ vom Halleschen Kunstvereins als einzigen Ehrenpreis für bildende Kunst der Stadt Halle (Schirmherrschaft: Oberbürgermeisterin der Stadt, die auch Mitglied des Kuratoriums für den Preis ist)
     
  • regelmäßige Vortragsveranstaltungen, Kunst- und Architektur-Exkursionen, Jahresgaben
     
  • Hauptteil der Arbeit wird ehrenamtlich von einer größeren Gruppe von Mitgliedern des Vereins geleistet; finanzielle Unterstützung: Stadt Halle, Land Sachsen-Anhalt und Sponsoren
     
  • Ehrenvorsitzender: Professor Hannes H. Wagner, Maler
     
  • Ehrenmitglieder:  Dr. Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a. D. und Dr. Klaus Rauen, Oberbürgermeister a.D.