Johannes Grützke, Berlin

Porträts und anderes

Pastelle, Farbstift-, Bleistift- und Kreidezeichnungen
Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e.V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle

05.09.-18.10.2009

geöffnet zu den Vorstellungen

Eröffnung: Sonnabend, 5.September 2009, 17 Uhr

Die neue Ausstellung des Halleschen Kunstvereins in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle ist dem in Berlin lebenden Maler und Grafiker Johannes Grützke gewidmet. Einem größeren Publikum auch im östlichen Deutschland dürfte er durch sein figurenreiches großes Wandbild in der Frankfurter Paulskirche bekannt geworden sein. In seiner engagierten Kunst nimmt aber die Zeichnung eine bevorzugte Stellung ein. So ist auch die in Zusammenarbeit mit der Galerie Brockstedt, Hamburg, entstandene Ausstellung auf die Zeichnung konzentriert. Schwerpunkt sind die Porträts. In den verschiedenen Techniken – Pastell, Farbstift, Bleistift, Kreide – begegnen hier dem Betrachter eindrückliche zumeist vom sparsamen Strich bestimmte Bildnisse, die weit mehr als nur den äußeren Eindruck umfassen. Ergänzt werden sie durch während der langjährigen Zusammenarbeit mit dem kürzlich verstorbenen renommierten Theaterregisseur Peter Zadek entstandene größerformatige farbige Zeichnungen für die Bühne u.a. zu Alban Bergs „Lulu“.  – Johannes Grützke wurde 1937 in Berlin geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und war Mitbegründer der „Schule der neuen Prächtigkeit“ sowie 1990 des „Künstlersonderbundes in Deutschland – Realismus der Gegenwart“. Bis zu seiner Emeritierung 2002 nahm er eine Professur für Malerei an der Akademie in Nürnberg wahr.

 

Zufällige Begegnung. 1991. Kreidezeichnung. 59,5 x 42,2 (Repro: Jürgen Domes)

Zufällige Begegnung. 1991. Kreidezeichnung. 59,5 x 42,2
(Repro: Jürgen Domes)

Fotos von der Vernissage: