Hallescher Kunstpreis    2008     2009    2010     2011    2012     2013     2014     2015     2016

 

Kuratorium für „Halleschen Kunstpreis“ gebildet

 

Um das in der Stadt Halle und im näheren Umfeld vorhandene umfangreiche und vielfältige  künstlerische Schaffen stärker bewusst zu machen und öffentlich zu würdigen, lobt der Hallesche Kunstverein unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle den „Halleschen Kunstpreis“ aus. Dieser nicht dotierte Ehrenpreis soll in Anerkennung eines bedeutenden künstlerischen Werkes in der bildenden Kunst jährlich - erstmals im Jahr 2008 - verliehen werden. Der Zweck ist so bestimmt, dass damit die Ziele anderer in Halle ausgelobter Kunstpreise nicht eingeschränkt werden. Der Entwurf des Ehrenzeichens für den „Halleschen Kunstpreis“ in Form eines besonderen mit Halle verbundenen kleinplastischen Objektes wurde von dem renommierten halleschen Bildhauer und „Burg“-Lehrer Bernd Göbel geschaffen. In gewisser Weise gibt es hier eine Brücke zu früheren in der Stadt Halle bzw. Halle-Neustadt vergebenen  Ehren- und Kunstpreisen, die von seinen Vorgängern im Lehramt an der Burg Giebichenstein Gustav Weidanz und Gerhard Lichtenfeld entworfen worden waren.

Gemäß der Satzung hat sich zum Zwecke der Vergabe ein Kuratorium gebildet, zu dem außer der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle und dem 1.Vorsitzenden des Halleschen Kunstvereins als geborene Mitglieder, Dagmar Szabados und Dr. Hans-Georg Sehrt, mit Oberingenieur Hanns-Hennig Grote, Prof. Dr. Rüdiger Pohl und Ulf Dräger jeweils ein berufener Vertreter aus der  Wirtschaft, aus der Wissenschaft und aus der Kultur gehören. Diese berufenen Kuratoren amtieren fünf Jahre und sind – wie das gesamte Gremium – ehrenamtlich tätig. Die Herstellung des jeweiligen Ehrenzeichens soll über Sponsorenmittel erfolgen, und die Verleihung des „Halleschen Kunstpreises“ ist in einer  repräsentativen öffentlichen Veranstaltung in Halle vorgesehen.

16.Juli 2008

 

Der Hallesche Kunstpreis geht 2008 an
Willi Sitte.

(Mitteldeutsche Zeitung, 30. August 2008)

 


Foto: Jürgen Domes