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  Prof. Otto Möhwald


 Fotos: Jürgen Domes 

 

Der 2011 zum vierten Mal vom Halleschen Kunstverein ausgelobte „Hallesche Kunstpreis“ wird nach einstimmigem Votum des allein zuständigen Kuratoriums, in dem Vertreter der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Kultur ehrenamtlich tätig sind, dem in Halle lebenden Maler und Grafiker Otto Möhwald verliehen. Mit der Vergabe dieses undotierten Ehrenpreises an Otto Möhwald, Jahrgang 1933, wird ein Maler geehrt, der mit seinem anspruchsvollen künstlerischen Werk seit fast einem halben Jahrhundert den Charakter der halleschen Malerei wesentlich mitbestimmt. Seine dem Stillleben verwandten farblich fein differenzierten halleschen Stadtlandschaften und Akte strahlen eine große Ruhe und Nachdenklichkeit aus. – Der unter der Schirmherrschaft der halleschen Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, die in dieser Eigenschaft zugleich auch Mitglied des die Entscheidung vertretenden Kuratoriums ist, stehende „Hallesche Kunstpreis“ 2011 wird am Donnerstag, dem 17. November 2011, in einer von der Stadt Halle ausgerichteten festlichen Veranstaltung im Stadthaus der Stadt Halle von der Oberbürgermeisterin und dem 1.Vorsitzenden des Halleschen Kunstvereins Dr. Hans-Georg Sehrt an Professor Otto Möhwald übergeben. Der Preis in Form einer Kleinplastik in Bronze wurde in Fortsetzung der Tradition hallescher Ehrenzeichen, die bisher von den Lehrenden der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Gustav Weidanz und Gerhard Lichtenfeld gestaltet wurden, von dem Bildhauer Bernd Göbel entworfen. Erstmals ist die Vergabe des Preises im Jahr 2011 mit einer Personalausstellung des Preisträgers im Christian-Wolff-Haus, Stadtmuseum Halle, verbunden (Eröffnung am 17. November 2011). Der Hallesche Kunstverein wird bei dem Vorhaben großzügig von der Firma Tief- und Spezialbau Halle GmbH unterstützt.

Laudatio von Clemens Meyer

Der Schriftsteller Clemens Meyer, Leipzig, der besonders mit seinem Roman „Als wir träumten“ bekannt geworden ist und inzwischen zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern über den ostdeutschen Raum hinaus zählt, wird die Laudatio halten. Das dürfte von besonderem Reiz sein, weil er als Enkelsohn des Preisträgers wohl einen sehr persönlichen Zugang zu Person und Werk des Malers Otto Möhwald haben dürfte.

 

“Halleschen Kunstpreis” 2011