Klaus-Dieter Ullrich, Wils/Schochwitz
Zwischentöne

Malerei

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle

29.11.2009- 31.01.2010

geöffnet zu den Vorstellungen

Eröffnung: Sonntag, 29. November 2009, 18 Uhr

Die neue Ausstellung des Halleschen Kunstvereins in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle gilt dem in Wils/Schochwitz im Saalekreis tätigen Maler Klaus-Dieter Ullrich. Der 1944 in Kleinmühlingen geborene Künstler hatte zunächst eine Lehre als Maler absolviert, ehe er sich der bildenden Kunst mit einem Studium in der Fachrichtung Malerei/Grafik an der halleschen Burg Giebichenstein widmete. An der Hochschule für Bildende Künste Dresden setzte er dann in der Fachrichtung Tafelmalerei sein Studium fort, um schließlich mit einer Zeit als Meisterschüler bei dem Maler Paul Michaelis seine Ausbildung  zu beenden. Klaus-Dieter Ullrich fühlt sich den traditionellen Gepflogenheiten der Malerei verpflichtet. Ihm geht es darum, möglichst in die Tiefe zu dringen und Dinge sichtbar zu machen, die oft übersehen oder nicht gesehen werden. Dabei sind ihm der stimmungsvolle Gesamteindruck genauso wichtig wie die Schönheit des oft übersehenen Details. Ein ausgeprägtes Gefühl für Strukturen und feinste Farbabstufungen bestimmt den Charakter seiner Bilder. Seine Themen sind eher unspektakulär: Architektur und Architekturausschnitte, zurückgenommene Stillleben und die in Tapeten und exotischen Stoffen erfahrbare phantasievolle Ornamentik und Farbigkeit. Es ist eine ruhig-meditative Kunst seitab der Hektik der Zeit, die Klaus-Dieter Ullrich in großer Kontinuität als freiberuflicher Maler seit über 30 Jahren betreibt. – Zur Ausstellung erscheint der Katalog-Nr. 103 des Halleschen Kunstvereins (48 Seiten, 35 Farbabbildungen, einführender Text und Biografie; ISBN 978-3-941498-03-7; 15 €; Vorzugsausgabe mit beigelegter Originalgrafik 30 €).

Die Eröffnung der Ausstellung in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle findet am Sonntag, dem 29. November 2009, um 18 Uhr statt (Eintritt frei).

    Fotos: Jürgen Domes