M A T T H I A S  B R O C K  -  T I E R T A G E
M A L E R E I

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle am Sonnabend,
dem 6. Dezember 2014, um 18 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Es spricht Dr. Hans-Georg Sehrt
1. Vorsitzender

Ab 19 Uhr Jahresabschlussfeier des Halleschen Kunstvereins im neuerbauten Operncafé.
Gesonderte Anmeldung nötig!
   
Cache-cache. 2014. 80 x 130 cm. Öl auf Nessel     Küchenszene. 2014. 80 x 130 cm. Öl auf Nessel


Foto: Jürgen Domes
 

Matthias Brock
1962 geboren in Bielefeld, Studium an der Kunstakademie
1985 Studium an der Kunstakademie Münster
bei Prof. Johannes Brus und Prof. Hermann-Josef Kuhna
1988 Meisterschüler
1993–1995 Lehrauftrag für Aktmalerei an der Kunstakademie Münster,
Akademiebrief, Erstes Staatsexamen
1994 Kunstpreis des Landesverbandes Lippe
1999 Förderpreis der Darmstädter Sezession
2000 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris
lebt und arbeitet in Köln
Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler
Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland

„... in den Gemälden von Matthias Brock überschneiden sich zwei Ebenen: eine unmittelbar
augenfällige und eine symbolische. Damit die augenfällige sich in ihrer Wirkung richtig entfalten
kann, bedarf es allerdings der unmittelbaren Anschauung, der Begegnung von Bild und Betrachter
‚face to face‘. In sämtlichen, noch so perfekten, fotografischen Reproduktionen verschiebt sich das
Gewicht, das in den Gemälden wunderbar ausbalanciert ist, zugunsten der metaphorischen Ebene.
Wodurch die außer-künstlerischen Bezüge in den Vordergrund treten. Die Differenz ist erheblich. In
der unsichtbaren Überblendung aber liegt das ganze Geheimnis der Bilder.“       Klaus Honnef

Matthias Brock: „Als Titel der Ausstellung würde ich gerne TIERTAGE haben. Das Wort verweist auf das
Gedicht ‚Drohungen‘ des von mir sehr verehrten Gottfried Benn, das Else Lasker-Schüler gewidmet ist. Hier
betont Benn das Animalische in uns im Sinne von Unbedingtheit und elementarer Kraft; die Trennung von
Mensch und Natur, die letzten Endes nicht objektiv, sondern nur eine Idee des Menschen ist, wird negiert. Dies
trifft, nur von der Seite des Tieres gesehen, auch auf meine Arbeiten zu.“