Malte Brekenfeld

Lühburg

Ich zeichne das, was du nicht siehst!

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle


29. September bis 24. November 2019
geöffnet zu den Vorstellungen (Eintritt frei)


Ausstellungseröffnung am Sonntag,
29. September 2019, um 17 Uhr


  Malte Brekenfeld
                 Mein Ururururururururgroßvater besucht Jerusalem. 2015. Mischtechnik/Bütten. 65 cm x 96 cm                        

    

Malte Brekenfeld
1966 in Teterow geboren
1986/87 Studium der Biologie an der E.-M.-Arndt-Universität in Greifswald
1987/88 wissenschaftlicher Hilfszeichner am Anatomischen Institut der Universität Rostock
1988–1993 Studium und Diplom im Fach Kommunikationsdesign an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
seit 1993 freiberuflicher Zeichner, Maler und Objektkünstler in Repnitz, Landkreis Güstrow
2005 Gründung der Künstlergruppe MARFA mit S. Rast und D. Wunderlich
2003–2011 Dozent an der Rostocker Technischen Kunstschule/DA!:designakademie

Zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

Stipendien und Preise:
1994 Stipendium des Delfina Studio Trust`s, London
1995 Mathew Radford Preis für Junge Malerei, London
1995/96 Stipendium des Canoria Center for Art, Ahmedabad, Indien



Malte Brekenfelds Zeichnungen und Malereien sind auf den ersten Blick Feuerwerke von Farben und symbolhaften Bildfiguren, die illustrativ wirken und viel zu erzählen haben.
Der Betrachter ahnt nicht, worauf er sich einlässt, um sich im Gewusel von vielgestaltigen Figuren in einer scheinbar üppigen Landschaft zurechtfinden zu wollen.
Er taucht ein in eine fantastische Welt, deren überwältigende Farbenpracht den Blick gefangen nimmt.
Brekenfelds Bilder sind wie Karnivoren*, deren prächtige Blüten und betörender Duft den Blick des Betrachters auf sich ziehen. Umgarnt und berauscht sitzt man in der Falle außergewöhnlicher und poetischer Bildwelten, die als Kompositbilder an Hieronymus Bosch erinnern. Skurrile Figuren in vertrauten Alltagsszenerien, magische Zeichen auf gegenständlich Bekanntem, Verknüpfungen realer und surrealer Welten erzählen Geschichten vom Menschen und der Natur, vom Irdischen und Überirdischem, von Realität und Fiktion.                                                                           *fleischfressende Pflanzen

Nicole Andreev