Klaus Fezer
Zerbst


ANSICHTEN IN MALEREI UND GRAFIK

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle


13. April 2019 bis 07. Juli 2019
geöffnet zu den Vorstellungen (Eintritt frei)


Ausstellungseröffnung am Sonnabend,
dem 13. April 2019, um 17 Uhr


 

Klaus Fezer   Klaus Fezer
                       Im Feuerwerk. 2018. farbige Kaltnadelradierung. 32 x 15,5 cm, Erkennende Augen. 2018. Kaltnadelradierung. 47 x 22 cm                          


          

Klaus Fezer
1943 geboren in Sondershausen/Thüringen
1959/61Lehramtsstudium in Weimar mit Fachrichtung Kunst
1965/66 Lehramtsstudium Kunst an der Pädagogischen Hochschule Erfurt
1967/70 Spezialstudium Kunst an der Universität Leipzig für das Lehramt in der Abiturstufe/Schwerpunkt
Malerei – Diplomabschluss
1972 Förderklasse Malerei/Grafik
1990 Mitbegründer und Mitglied der Künstlervereinigung „Gruppe 90“ Magdeburg
bis 2003 tätig als Lehrer für Kunst
seit 2003 freischaffend
2011 Kunstpreis der 33. Internationalen Hollfelder Kunstausstellung

Personalausstellungen
u. a. in Magdeburg, Haldensleben, Wernigerode, Leitzkau, Zerbst, Bauhausklub Dessau, St. Andreasberg, Jever, Gommern, Hollfeld, Schönebeck, Köthen, Franzensbad (CZ)

Ausstellungsbeteiligungen
u. a. in Mexiko, CSR, Berlin, Magdeburg, Frankfurt/Oder, Suhl, Recklinghausen, Lüneburg, Templin, Landeskunstschau Sachsen-Anhalt, Nationalmuseum für Bildende Künste Bishkek/Kirgistan (2008), Israel, Halle, Hollfeld, Kulmbach, Leipzig, München, Berlin, Toulouse (Frankreich) Europäische Grafik-Triennale 2019


Klaus Fezer studierte Pädagogik und Kunstwissenschaften in Weimar, Erfurt, Potsdam und an der Uni Leipzig. Der künstlerische Weg führte den diplomierten Pädagogen und Kunstlehrer über die Lehrtätigkeit zur Bildenden Kunst. In seinem Schaffen orientiert er die bildnerische Arbeit an Gedanken und Empfindungen. Mit seiner Kunst will er die Betrachter anregen und zum Träumen und Denken verführen. Er arbeitet weniger mit einem konkreten Sujet, als mit dessen Idee.
Ihm ist die Auseinandersetzung mit Menschen, die Beschäftigung mit deren Eigenheiten, Eitelkeiten und dem Individuellen wichtig. In seinem OEvre finden sich Bilder zur Musik verschiedener Barockkomponisten. Auch ein Blatt zu Richard Wagner findet sich in seinem Haus. Für die Ausstellung in Halle hat er drei Arbeiten zu Händels Musik ausgesucht. Er sitzt im Atelier, hört die Musik und verbindet Töne mit Farben, er „spricht“ mit seinen Bildern.

Gabriele Klatte