Jörg Wachtel

Brachwitz (Saale)

WACHTEL IN DER OPER
BILDER UND KULTURPLAKATE

Ausstellung des Halleschen Kunstvereins e. V.
in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle


30. 11. 2019 bis 3. 2. 2020
geöffnet zu den Vorstellungen (Eintritt frei)


Ausstellungseröffnung am Samstag, 30. 11. 2019, 17 Uhr
Es spricht Lutz Grumbach
Vorsitzender


 
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Jörg Wachtel gehört zu den etablierten Grafikdesignern aus Sachsen-Anhalt. Er wurde 1967 in Halle (Saale) geboren, ging hier in den Frankeschen Stiftungen zur Schule und hat an der Burg Giebichenstein bei Helmut Brade und Eva Natus-Šalamoun Gebrauchsgrafik studiert. Seit über zwanzig Jahren ist er freiberuflich als Grafiker, Grafikdesigner und Ausstellungsgestalter tätig, erst in Halle (Saale), seit einigen Jahren im Dorf Brachwitz vor den Toren der Saalestadt.
Jörg Wachtel arbeitet vor allem für Kulturinstitutionen im mitteldeutschen Raum. Er war für das Händel-Haus tätig, hat über mehrere Jahre maßgeblich das Erscheinungsbild des Philharmonischen Staatsorchesters geprägt und für das renommierte Internationale Kinderchorfestival Halle/Saale Drucksachen gestaltet.
Einem breiteren Publikum bekannt sind die Museen in Nord- und Mitteldeutschland, in denen Jörg Wachtel unübersehbare Spuren hinterlassen hat. Zu den über fünfzig Ausstellungsgestaltungen, die inzwischen auf seiner Visitenkarte stehen, gehören «Memleben – Sterbeort Kaiser Ottos des Großen», «Gustav II. Adolf, König von Schweden – Die Kraft der Erinnerung» (Lützen), «Das Naumburger Domschatzgewölbe», «Der Merseburger Domschatz», «Wissenswelten» (Bamberger Diözesanmuseum), «Der heilige Brun von Querfurt – Friedensstifter und Missionar in Europa» (Querfurt), «Burg Querfurt – Leben in Krieg und Frieden», die Neugestaltung des Museums Schloss Bothmer (Klütz/Mecklenburg) sowie das «Deutsche Kinderwagenmuseum» im Schloss Moritzburg Zeitz.
Weniger bekannt sind die freien Arbeiten des Grafikers. An der Burg Giebichenstein wurde ein intensives künstlerisches Grundlagenstudium nach Lothar Zitzmann gepflegt. Ein wichtiger Bestandteil der gestalterischen Übungen in der Tradition des Bauhauses war das Naturstudium, das Zeichnen in der Natur und vor dem Modell. Für Jörg Wachtel sind Malerei und Grafik wichtige Inspirationsquellen. Pinsel und Farbe, Feder und Bleistift gehören für ihn nach wie vor zum alltäglichen Handwerkszeug. So entstehen neben den angewandten Arbeiten auch farbintensive Aquarelle, strukturreiche Drucke oder Monotypien.
Jörg Wachtel fühlt sich in der Tradition der Halleschen Kunstszene um die Burg Giebichenstein kulturell zuhause. Aus dieser Identität heraus versucht er, in seiner täglichen Arbeit als Gestalter Brücken zwischen angewandter und bildender Kunst zu schlagen und dabei traditionelles Handwerk mit modernster Technik zu verbinden.