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Christiane Budig
Hallescher Kunstpreis 2018


Preisvergabe am 22. 11. 2018, 18 Uhr
Literaturhaus Halle (Saale) im Kunstforum der Saalesparkasse,
Bernburger Straße 8,

im Anschluß Eröffnung der Personalausstellung
22.11.2018 bis 13.01.2019

Donnerstag bis Sonntag 13–18 Uhr

 

HALLESCHER  KUNSTPREIS

Eingerichtet wurde der Hallesche Kunstpreis 2008. Er wird ausgelobt vom Halleschen Kunstverein e.V. und – derzeit alljährlich – vergeben mit Unterstützung des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale).

Der Hallesche Kunstpreis ist der erste Ehrenpreis für bildende Kunst der Stadt Halle. Er wird... in Anerkennung eines bedeutenden künstlerischen Werkes ausgelobt… Der Preis soll regelmäßig – einmal im Kalenderjahr – verliehen werden. Die Preisverleihung erfolgt in der Stadt Halle. Über die Preisvergabe bestimmt als einziges Gremium ein Kuratorium…
Die Preisträger werden mit einem besonderen künstlerischen Ehrenzeichen ausgezeichnet, das ausschließlich für den Halleschen Kunstpreis verwendet wird.
                                                                                          (aus der Satzung des Halleschen Kunstpreises)

In Fortsetzung der Tradition früherer Auszeichnungen dieser besonderen Art hat der renommierte hallesche Bildhauer Prof. Bernd Göbel als Ehrenzeichen eine mittelgroße Bronzeplastik mit halleschen Architekturbezügen und einem darin angedeuteten weiblichen Akttorso geschaffen.
Die Finanzierung der Preisvergabe erfolgt weitgehend über Sponsoring, gegenwärtig die Firmen Dachbau Nord GmbH, BauSan GmbH, BEDAX GmbH. Der Stiftung der Saalesparkasse ist 2018 bereits zum dritten Mal für ein großzügiges Preisgeld zu danken.

 

CHRISTIANE  BUDIG
HALLESCHER  KUNSTPREIS  2018

Glas ist für Christiane Budig das heiß-geliebte Material für ihre künstlerischen Arbeiten. In einer zurückhaltenden Farbigkeit lotet sie es in seiner Bearbeitung mit unterschiedlichen Techniken aus. Christiane Budig benutzt das Glas für ihre Objekte nicht nur als plastischen Werkstoff, sondern nutzt die ihm immanenten widersprüchlichen Eigenschaften für ihre künstlerische Aussage. Das Material Glas mit seiner fragilen Festigkeit, rauen Oberfläche, Verletzlichkeit und seinem verführerischen Glanz, unterstützt Irritationen und widersprüchliche Emotionen beim Betrachten. Die Künstlerin vermeidet übertriebene Eleganz, die Objekte überzeugen in ihrer Leichtigkeit, die das Wesentliche erahnen lässt. Der formale Ausgangspunkt ist oft das Körperfragment, welches in einer bestimmten Konstellation eine Geschichte zu erzählen beginnt, vieldeutig und mit offenem Ende.
Zudem zeigt Christiane Budig Zeichnungen auf Pergamentpapier. Spuren vergangener Tätigkeiten als Erhebungen und Einkerbungen in Arbeitsplatten, hinterlassen in der Frottage abstrakte Gebilde, aus denen sie Strukturen, Fantasien und eigene Welten entwickelt.

Christiane Budig schloss 2002 ihr Studium der freien Kunst im Fachbereich Glas bei Prof. Christine Triebsch an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Diplom der Bildenden Künste ab. Ihre Arbeiten präsentierte sie in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland, u. a. in München, Prag, Strasbourg, Montpellier, Bornholm und New York. Sie wurde mit einer ganzen Reihe von Auszeichnungen und Preisen ausgezeichnet. 2003 gewann sie den internationalen Glaskunstpreis „Jutta Cuny-Franz Award“. Christiane Budig hat ihr Werkstatt-Atelier im halleschen Künstlerhaus 188.

 Christiane Budig wird nach Entscheidung des Kuratoriums mit dem Halleschen Kunstpreis 2018 geehrt für ihre fantasievollen gegenständlichen und figürlichen Glasplastiken in handwerklicher Perfektion.

 

Wir weisen darauf hin, dass während der Veranstaltungen fotografiert wird. Mit Ihrer Teilnahme an den Veranstaltungen genehmigen Sie die Verwendung der Fotografien für die Dokumentation, persönliche Erinnerungen sowie bei eventuellen Veröffentlichungen in den Medien und durch den Halleschen Kunstverein e. V

 

 
Rückfragen bitte an Dr. Hans-Georg Sehrt, Tel. (0345) 5 32 32 96