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15. März – 28. Juni 2026
Café im Opernhaus Halle (Saale)
geöffnet vor und während der Vorstellungen des Opernhauses
Programm
14. März 2026, 17:30 Uhr: AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
vor der Premiere des Balletts „Medea“.
Es begrüßen die Kulturbeigeordnete der Stadt Halle Dr. Judith Marquardt, Opernintendant Walter Sutcliffe und die Vorsitzende des Halleschen Kunstvereins Karola Waterstraat.
29. April 2026, 18 Uhr: MIDISSAGE
Künstlergespräch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern
26. Juni 2026: FINISSAGE
mit Überraschungsparty
Zur Ausstellung
Drittes Kooperationsprojekt des Halleschen Kunstvereins e.V. mit der Oper Halle – 2026 zum Ballett „Medea“
Mit Kunstwerken von
- Gabriel Machemer
- Rebekka Rauschhardt
- Ondine Frochaux
- Martin Nielebock
- Matilda Starke
Medea ist eine faszinierende mythologische Figur, bewegen sich die Lesarten und Interpretationen dieser Frauengestalt doch zwischen vernichtender und mordender Hexe und gedemütigter, emanzipierter und kämpferischer Ehefrau und Mutter. Auf jeden Fall gilt sie als tragische Figur, deren psychische Verfassung geprägt ist vom Widerstreit unterschiedlicher Gefühle. Der Konflikt zwischen weiblicher Selbstbestimmung und Ausgrenzung als Zugewanderte macht Medea zur Projektionsfläche patriarchaler Machtansprüche.
Welchen Zugang finden die Künstlerinnen und Künstler zweier wortloser Genres – Ballett und Bildende Kunst –, die auf Symbolisierung und kreative Gestaltung spezialisiert sind? Die Choreografie des Ballettdirektors Michal Sedláček verbindet sich mit den Kostümen der Modedesignerin Olo Krizová. Inspiriert von Dramaturgie und Inszenierung der Oper haben sich fünf bildende Künstlerinnen und Künstler auf Einladung des Halleschen Kunstvereins e.V. auf den Weg gemacht, ihre Ideen für die Ausstellung im Operncafé umzusetzen.
(Dr. Inés Brock-Harder)