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30. November 2025 – 17. Januar 2026
Kleine Galerie des Halleschen Kunstvereins
Dienstag–Samstag 15–17 Uhr
(zu Jahresende geschlossen vom 23.12.2025-06.01.2026)
Cathleen Meier kehrt nach Halle zurück. In der Ausstellung "LEICHT IST NUR DER STAUB" zeigen wir Plastiken und Holzschnitte der gebürtigen Magdeburgerin (Jahrgang 1970), die heute wieder ihren Lebensmittelpunkt in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt hat.
Die Künstlerin studierte in den 1990er Jahren an der halleschen Kunsthochschule, war Meisterschülerin von Bernd Göbel. Hallensern dürfte Ihre Bronzeplastik vom alten halleschen Rathaus bekannt sein, das auf dem Marktplatz steht. Doch eigentlich gehört dem Material Holz ihre künstlerische Liebe, in dem Cathleen Meier nicht selten - grafisch wie plastisch - Ereignisse der Zeit kommentiert.
9. Januar – 20. Februar 2026
Literaturhaus Halle
Dienstag bis Freitag 13–19 Uhr
Samstag und Sonntag 13–17 Uhr
Sabine von Oettingen ist Künstlerin, Kostüm- und Bühnenbildnerin, Modedesignerin und noch vieles mehr. Seit ihrem Bekanntwerden 1983 in Ost-Berlin als Mitgründerin des Underground Labels ccd gestaltet sie Mode als theatralische, kunstvolle Inszenierung. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Paris, New York und Berlin gezeigt und sind Teil der Sammlung des Deutschen Historischen Museums.
In ihrer Personalausstellung im Literaturhaus Halle gewährt Sabine von Oettingen einen persönlichen Einblick in ihr vielseitiges Schaffen. Anhand eigener Exponate, Bühnenmodelle und Texte zeichnet sie ihren künstlerischen Werdegang nach, ergänzt durch Arbeiten von Wegbegleitern und Mentoren. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Kunst, Leben und Familie.
20. September 2025 – 1. März 2026
Café im Opernhaus Halle
vor und während der Ausstellungen
Mit Beginn der neuen Spielzeit im Opernhaus Halle erhält der Hallesche Kunstverein erneut die Gelegenheit, eine interessante künstlerische Position im Café des Opernhauses zu präsentieren. Dazu haben wir Sebastian Friedrich eingeladen, der Absolvent der halleschen Kunsthochschule ist und zum ersten Mal Arbeiten einem größeren Kunstpublikum in der Saalestadt vorstellt.
Sebastian Friedrich zeigt Menschen, die sich inszenieren – nicht aus Eitelkeit, sondern als bewussten Ausdruck von Haltung, Stil und Gegenwart. Seine Figuren treten auf wie auf einer Bühne: selbstbewusst, konzentriert, inmitten alltäglicher, oft intimer Szenen. Ein zentrales Werkensemble der Ausstellung ist den neun Musen gewidmet – jenem mythischen Ursprung weiblicher Inspiration. Doch es sind keine antiken Allegorien, die er malt. Es sind reale Modelle, die in die Rolle der Muse treten, sie mit Gegenwart füllen und Ambivalenz zulassen. Friedrich reagiert damit auch auf die Omnipräsenz der modernen Medien, in denen Authentizität längst zur bewusst reflektierten Inszenierung geworden ist.